Tag: Surf

SUP Surfing Urlaub an der französischen Atlantikküste

Unser SUP Surfing Urlaub führte uns diesen Sommer an die französische Atlantikküste. Dieses Mal konzentrierten wir uns vorwiegen auf den Küstenabschnitt zwischen Arcachon & Saint-Jean-de-Luz und konnten uns ein ganz gutes Bild von den vorherrschenden Bedingungen in diese Jahreszeit machen.

Die Konditionen ließen zum Surfen, an den Stränden oberhalb von Hossegor, windbedingt leider zu wünschen übrig, dafür gab es wieder Erwarten  3 Tage Wind zum Kitesurfen.

Bei Wind gibt es aber im nahegelegnen Baskenlandes genügend geschützte Buchten, wo an der einen oder anderen Stelle, trotz allem noch sauber Wellen reinkommen.

Daher standen bei uns auf dem Plan:

Moliets et Maa:

Beach Break

hier bilden sich rechts und links der Flussmündung sehr schöne Sandbänke. Die Wellen brechen allerdings sehr schnell steil und je nach Swell auch gerne mal mit kurzen Barrels. Im Sommer, genauer im Juni/Juli,  gibt es gerne auch Perioden mit  eher 3-6 Foot Wellen glassy und langsamer brechend. Gleich hier ergab sich auch die Gelegenheit zum Wavekiten.

Messanges:

Beach Break

Auch hier brechen sich schöne sauber Wellen auf vorgelagerten Sandbänke.

Spoots Hossegor:

Beach Break

Sandbänke rechts und links vom Fluss. Weiter nördlich an der Düne, auch sehr gute Bedingungen mit stellenweise extrem kraftvollen und schnellen Wellen, mit je nach Swell, auch langen Barrel Sections.  Daher eher etwas für fortgeschrittene Stand Up Paddler in der Welle. 

Biarritz

Beach Break

Wind geschützt und daher auch in diesem September mit erschwerten Bedingungen, ein Spot mit sauberen klaren Wellen am Point Break gleich rechts an den Felsen.

Bidart

Beach Break

leider zu unserer Zeit sehr dem Wind ausgestzt und daher verblasen.

Erromardie

Point Break | Reef Break

bei fallender Tide eine recht Anfänger und SUP taugliche Welle in der Mitte der Bucht.  Bei höherer Tide bietet sich rechts in der Bucht ein Point Break mit einer schnelleren rechten Welle an.

Saint-Jean-de-Luz

Point Break | Reef Break

auf der rechten Seite der Bucht läuft eine verhältnismäßig lange rechte Welle.

In der Mitte der Bucht, bei Low Tide, eine  kurze Reef Break Welle.

Tutorial zum SUP Rail Saver Tape

RailSaverTape.com zeigt in unserem neuen Video ganz anschaulich wie man das SUP Rail Saver Tape zum Schutz der Surf und SUP Board Kanten anbringt.

In unseren Augen ist das SUP Rail Saver Tape unerlässlich um hässliche Bordkarten zu vermeiden und grössere Schäden durch eine beschädigtes Board Rail abzuwenden.

Bald ist es auch bei stokedforlife.org mit den passenden Maßen für Surf und Kite Boards erhältlich.

 

 

SUP RailSaverTape ist ein Produkt bei dem die Qualität und das Preisleistungsverhältnis im Vordergrund steht. Das Tape wurde von Water (wo)man für Water (wo) man designd und entwickelt. Hier war das Ziel nicht der kommerzielle Erfolg, sondern ein Produkt das „uns“ als Wassersportler und Wassersportbegeisterte hilft den Wert unserer Anschaffungen zu erhalten.

Longboard Design vs. Hybrid bzw. Fun Board?

Klassisch desingte Longboard Boards sind normalerweise zwischen 8’6″ und 9’6″ lang und manche Longboards sind sogar noch länger!

Bei den meisten Wettbewerben ist die Regel: ein Longboard muss mindestens 3 Fuss länger sein, als der Surfer.

Longbards gibt es in einer weiten Bandbreite, unterschiedlicher Designs. Angefangen beim klassischen Singel Fin Longboard, bis hin zu progressiven Modellen, mit den neuesten Multi-fin Finnen „Set up“ an ultraleichte Boards.

Es gibt auch Hybrid Boards, bzw. „mini“ oder „fun“ Longboards im „egg“ Design. Diese sind zwischen 7’0″ bis 8’6″ lang und verbinden die „design features“ von Longboards und Shortboards.

Ein klassische Longboard gleitet sehr gut.

Beim Anpaddeln einer Welle gleitet es auch zwischen den Paddelzügen / Schlägen.  Das hilft dir dabei, mit weniger Anstrengung,  schneller zu paddeln und Wellen besser zu erwischen.

Diese Eigenschaft von Longboards,  ihr Momentum beim Gleiten bei zu behalten, ist der Hauptgrunde warum Ihr Design so gut zu kleinen und sehr kleinen Wellen passt.

Die guten Auftriebeigenschaften dieser Boards, in Verbindung mit ihrer grossen Stabilität bei niedrigen Geschwindigkeiten,  macht diese Boards ideal für solche Verhältnisse.

Die kürzeren Hybridboards haben eben diese Eigenschaften, in Verbindung mit einer verbesserten Beweglichkeit und Kontrollierbbarkeit durch ihre kürzere Bauart.

Longboards von Peppersurf findet Ihr übrigens im online Shop stokedforlife.org .

Surfboard Rockerline Design

Der Surfboard Rocker, ist die Krümmung deines Surfbrettes, von der Nose bis zum Tail, an der Unterseite. Am besten siehst du diese, wenn du das Surfboard auf einen flachen Untergrund legt. Wozu ist die Surfboard Rockerline gut? Unserer Meinung nach,  ist das Surfboard Rocker Design einer der wichtigsten Faktoren, der das Verhalten deines Surfboard auf dem Wasser / in der Welle,  beeinflusst. Die Surfboard Rockerline bildet einen bestimmten Bogen, während du das Board in einen Turn drückst. Wenn deine Surfboard Rockerline sehr eng oder rund ist dreht sich das Surfboard in einem sehr engen und scharfen Bogen. Hingegen bei einer Surfboard Rockerline, die weiter oder flacher verläuft, wird dein Surfboard einen sehr viel weiteren und runderen Bogen beschreiben.

Ganz vom Shaper abhängig verläuft die Surfboard Rockerline entweder als eine gleichmässige Kurve,  oder der Rocker ist so gestaltet,  dass das Surfboard am besten funktioniert, während der Surfer über einer bestimmten Stelle steht. Dein Standort als Surfer auf dem Surfbrett bestimmt welcher Teil des Surfbrettes mit der Welle in Berührung kommt. Deswegen haben Surfboards einen Sweet Spot oder auch Sweet Point genannt. Wenn du über diesem Punkt stehst,  folgt das Surfboard am besten deinen Bewegungen.

Mit einer flacheren Surfboard Rockerline bist du schneller, es fällt dir leichter zu paddeln und du erwischt die Wellen leichter. Mit einem flacheren Rocker beschreibt dein Surfboard weiter ausholende Kurven, mit karakteristischem Down The Line Surfing. Ein flachere Rockerline macht dein Surfboard weniger drehfreudig und es taucht beim take off oder während des Surfs leichter mit der Nose ein.

Eine ausgeprägtere Surfboard Rockerline macht dein Brett langsamer, lässt sich schwieriger Paddeln und es dauert länger bis du die Welle erwischst. Die ausgeprägtere Biegung des Surfbrettes drückt das Wasser nach vorne weg,  anstatt über das Wasser zu gleiten. Die ausgeprägtere Rockerline führt aber zu einer kürzeren,  engeren Drehkarakteristik. Eine ausgeprägtere Rockerline macht ein leichteres Drehen möglich und die Nose taucht nicht so leicht in das Wasser ein.

Normalerweise je länger das Surfboard, desto mehr ausgeprägt ist die Surfboard Rockerline. Kürzere Surfboards aus verschiedenen Gründen weniger Rocker. Sie sind drehfreudiger weil sie so kurz sind,  ebenso wie sie durch ihre kurze Form in engere Wellen passen,  ohne Gefahr zu laufen mit der Spitze in die Welle einzutauchen. Ausserdem reagieren sie  besser auf eine Gewichtsverlagerung von vorne nach hinten,  oder hinten nach vorne.

Hat dein Surfboard zu viel Rocker wird es zu langsam,  mit einer viel zu lockeren Dreheigenschaft. Surfboards mit mehr Rocker sind am besten für sehr steile, schnelle Wellen geeignet. Ein Surfboard mit zu wenig Rocker wird zu schnell und hat sehr steife Dreheigenschaften. Surfboards mit weniger Rocker sind am besten für langsame „mushy“ Wellen geeignet.

Je dünner dein Surfboard ist desto weniger Rocker braucht es, da es flexibler ist und je mehr Druck in den Turns entsteht,  mehr Rocker bekommt, jedoch bei flacherem Wasser entlastet wird und beim ankleiten und paddeln die Vorteile eines flacheren Surfboard Rockerline hat.

In der Boardherstellung gibt es eine Technik um die Surfboard Rockerline auszumessen: Die Unterseite des Brettes nach oben wird die absolute Länge ausgemessen und durch 2 geteilt. Dann markierst du die exakte Mitte des Brettes und legst ein langes Lineal und Wasserwaage  (wie es zum Beispiel Fliesenleger benutzen), dass über das Tail und die Nose hinausreicht, genau auf diese Mittelmakierung und über den Stringer. Um den flachen Teil der die mittlere Finne aufnimmt zu umgehen,  versetzt du nun das Lineal etwas zur Seite,  genau parallel zum Stringer. Jetzt misst du den Abstand zwischen Nose und der Unterkante des Lineals, um den Nose Rocker auszumessen. Und das Selbe vom Tail zur Unterkante des Lineals,  für den Tail Rocker. Wichtig ist,  das die Wasserwaage im Wasser ist. Wenn du Schwierigkeiten hast die Wasserwaage auszubalancieren,  lege einfach einen Bleistift an einer Seite darunter,  um sie genau im Wasser zu fixieren. Um den Rocker noch genauer auszumessen, kannst du auch alle 6 Zoll nochmals nachmessen.

Nose Kick bezeichnet die nach oben verlaufende Kurve der Nose, d.h. die Rockerline des vorderen Drittels des Surfboards. Der Nose Kick verhindert das Eintauchen der Spitze, das „pearling“ des Surrboards. Zu wenig Nose Kick lässt die Boardspitze in die Welle „einspitzen“,  wohingegen zuviel Nose Kick das Brett abbremst und langsam macht.

Als Tail Kick wird die nach oben verlaufende Kurve im hinteren Drittel des Surfboards bezeichnet. Meistens wird die Kurve nach den Finnen deutlich stärker. Diese Eigenschaft gibt dir die Möglichkeit das Surfboard in einem engen Radius zu fahren, denn die ausgeprägte Kurve lässt dich einen viel engeren Bogen fahren,  mit weniger Kraftaufwand,  da weniger Wiederstand vorhanden ist. Wenn dein Board zum Beispiel in der Mitte einen flacheren Rocker hat, um mehr Geschwindigkeit zu generieren,  kann mit einem sehr ausgeprägten Tail Kick die Dreheigenschaft des Surfboards immernoch sehr gut sein. Interessanterweise hat der Tailkick mehr Einfluss auf das Eintauchen des Brettes in die Welle als Nose Kick, denn wenn das Gewicht nach hinten verlagert wird, kannst du die Brettspitze entlasten und vor dem Eintauchen (pearling) in die Welle verhindern. Und dein nach hinten verlagertes Gewicht steht durch mehr Tail Kick schneller zur Verfügung.

 

Surfboards, Silhouette (engl. Template) | welches Board passt zu mir?

Hier wollen wir einmal aufzählen welche Möglichkeiten es gibt, durch die Veränderung der Silhouette des Surfboards, dessen „Fahreigenschaften“ zu beeinflussen. Wir bezeichnen im folgenden Text, diese Silhouette auch, mit dem englischen Fachbegriff  „Template“.

Vorweg :

Surfboards werden im Normalfall an der Unterseite vermessen.

Shaper vermessen und zeichnen alle Maße auf der Unterseite des Boards an und zeichnen skizzieren auch immer die Unterseite des Surfboards. Da die Unterseite flacher ist als das Deck, kann man die Aussenkante der Rails mit grösserer Genauigkeit sehen.

Die Schwierigkeit bei Surfboards und den vielseitigen Designmöglichkeiten ist, die Vergleichbarkeit.

Wenn sich die Breite oder Länge ändert, wird immer auch der Rocker, die Bottom Contours, die Stelle des Wide Points, die Art der Rails und der Finnen Set up verändert. Bei der Verwendung verschiedenen Designs kann ein Shaper, Boards zusammen stellen, die für die jeweiligen Konditionen am besten geeignet sind.

Kurze Surfboards sind für grosse, schnelle Wellen und Longboards für langsame, kleinere Wellen.

Im Folgenden erklären und vergleichen wir, die Unterschiede einiger Surfboards, in der Theorie. Wir werden verschiedene Design Möglichkeiten von Surfboard Features in verschiedenen Wellen betrachten.

Wenn du dem Design deiner Boards näher betrachtest, wirst du auch festellen, wie die unterschiedlichen Designs dein Surfen beeinflussen. Wenn Du die Unterschiede im Design verstehst und erkennst, wie sie dein Surfen beeinflussen, kannst du Surfboards besser bewerten und weisst welches Design am besten zu dir passt.

Silhouette des Surfboards | Template

Das ist die Silhouette oder der Verlauf der Rails / Kanten inklusive des Tails und der Nose. Das Template sollte einer weichen und fliesender Linie, die dem Design ( Länge etc.), angepasst ist, folgen. Eine länglichere verlaufende Template Line, mit sehr parallel verlaufenden Rails,  führt meist zu einem Surfboard mit geraderen, längeren und weiteren Dreheigenschaften. Rundere Templates mit mehr Kurven ergeben meist Surfboards mit kürzeren und radikaleren Dreheigenschaften.

Die Länge des Surfboards | Lenght

Die Gesamtlänge eines Surfboards errechnet man von der Spitze der Nose bis zum Tail. Die Eigenschaft von längeren Surfboards ist,  dass sie mehr Volumen haben, deswegen auch besser „schwimmen“. Mit einem längeren Surfbrett lässt sich leichter paddeln und auch eine Welle leichter und früher anpaddeln, als mit einem kürzeren Surfboard. Da sie eine längere Seitenkante (Rails) haben, gleiten längere Boards besser an und behalten ihre Geschwindigkeit besser, in den mit Weisswasser durchsetzten Bereichen einer Welle, als kürzere Surfboards. Deswegen haben längere Surfboards auch mehr Stabilität in kabbeligen und schnellen Wellen.

Kürzere Bretter hingegen sind drehfreudiger, schneller und besser/ leichter zu handeln, als längere Boards. Kürzere Bretter passen besser in die engeren kleineren Wellen. Auch sprechen sie viel schneller auf Gewichtsverlagerungen nach hinten, oder vorne an, als das längere Surfboards tun. Der große Vorteil von Boards die schneller auf Gewichtsverlagerungen ansprechen ist es,  dass sie bei steilen Drop Ins und in kleinen Wellen weniger schnell zum „pearling“ neigen. Die Beweglichkeit von kürzeren Surfboards ermöglicht es dem Surfer, durch schnelle Gewichtsverlagerungen, Geschwindigkeit zu generieren, während er durch Teile einer Welle surft, die nicht die Idealbedingungen haben.

Breite am breitesten Punkt des Surfboards | Width

Der breiteste Punkt eines Surfboard Template. Die meisten Surfboards haben eine Breite zwischen 18 1/2″ und 22″.

Ganz abhängig vom Design eines Surfboards befindet sich der breiteste Punkt „wide point“ eines Surfboards zwischen 8 Zoll vor der Mitte, bis hin zu 5 Zoll, dahinter. Der Grund für die unterschiedlichen Breiten von Surfboards ist, dass in breiteren Boards mehr EPS Schaum verarbeitet ist und breitere Surfboards somit mehr Auftrieb haben. Mit breiteren Boards paddelst Du leichter und paddelst somit auch die Wellen leichter an. Die vergrösserte Auflagefläche/Schwimmkörper nutzt die Energie der kleinerer und langsamerer Wellen besser und ist somit auch schneller als es ein schmaleres Surfboards sein würde. Die zusätzliche Geschwindigkeit verbessert auch die Steuerbarkeit des Boards, denn das Surfboard gleitet frei auf dem Wasser, anstatt in diesem halb zu versinken.

Schmalere Boards haben weniger Auflagefläche als breitere Boards, wodurch sie besser für schnelle und grössere Wellen geeignet sind. Diese Board Designs sind für Wellen mit einen Überschuss an Energie und somit steht die Kontrolle des Surfboards im vordergrun. Bei hohen Geschwindigkeiten wird es schwierig ein zu breites Board unter Kontrolle zu halten. Das Board fängt an zu schlingern, wegzugleiten und man bekommt es nicht mehr auf die Kante. Wenn die Geschwindigkeit höher wird, kann man also die Auflagefläche des Surfboards verkleinern. Surfboards die für schnellere Wellen gebaut werden, sind schmaler, damit sie trotz der hohen Geschwindigkeiten im Wasser bleiben und steuerbar bleiben. Schmale Boards werden auch von Pro Surferen bevorzugt, da sie schneller „rail to rail“ gesurft werden können.

Die Positionierung des breitesten Punktes (wide point) beeinflusst die Dreheigenschaften eines Surfbretts. Je weiter vorne der breiteste Punkt eines Surfboards ist, desto weiter werden die Bögen, die es bei einer Drehung macht. Wenn man den breitesten Punkt (wide point) nach hinten, d.h. in die Nähe, oder hinter das Zentrums des Boards setzt, macht man dessen Drehungen schneller und schärfer.

Breite der Surfboard Spitze | Nose Width

die Breite der Spitze, die „nose width“, misst man zwölf Zoll hinter der Spitze des Surfboards. Eine im Verhältnis zum Board breite Nose enthält mehr EPS Schaum und somit mehr Auftrieb. Ein Board mit einer breiten Nose lässt sich leichter paddeln und somit ist es auch einfacher eine Welle anzupaddeln. Die breitere Auflagefläche ist zusätzlich in kleinen, oder langsamen Wellen, von Vorteil. Eine breitere Nose verhindert ein einsinken wenn der Surfer sich nach vorne bewegt, oder sein Gewicht nach vorne verlagert. Eine sehr breite Nose, in Verbindung mit sehr wenig Nose Kick und / oder Concave, wird für Noserider verwendet.

Eine schmale Nose wird gerne für „guns“ bzw. „big wave boards“ verwendet, damit ablandige Winde den Surfer, beim „drop in“, nicht oben auf der Lippe der Welle halten. Teilweise wird auch die Meinung vertreten, dass das niedrigere Gewicht, bzw. Volumen der schmaleren Nose, die Wendigkeit des Surfbretts unterstützen.

Die Breite des Tails | Tail Width

12 Zoll gemessen vom Ende der/des Rails (Kante) kann man die Breite des Tails nachmessen. Generell lässt sich sagen: je breiter der Teil, desto mehr EPS Schaum enthält er und desto besser bleibt er über Wasser, also bessere Eigenschaften in punkto paddeln und auch anpaddeln der Welle. Desweiteren besseres Ansprechverhalten beim Steuern, mehr Stabilität und es wird auch mehr Geschwindigkeit in langsamen kabbeligen, kleinen Wellen generiert und in diese Teile der Welle mitgenommen. Ein breiterer Tail fühlt sich in kleinen langsamen Wellen freier, leichter und besser zu steuern an, als ein schmaler Tail. Je breiter und größer der Teil jedoch wird, desto mehr, bzw. grössere Finnen braucht man um die Kontrolle und Steuerfähigkeit zu erhalten. Also, entweder mehrere Finnen , oder größere Finnen.

Ein schmalerer Tail wird bei Surfboards für grosse und schnelle Wellen verwendet, eben da, wo es ein Überangebot an Energie gibt und mehr auf die Steuerbarkeit des Boards geachtet werden muss. Der schmale Tail macht es leichter Drehungen zu machen und fahrstabiler, bei hohen Geschwindigkeiten.

 

SINGLE FIN SURFBRETT

Das Single Fin Surfbrett ist der ursprünglichste und auf eine Vielzahl an Längen und Shapes angewendete Finnen Set Up, eines Surfbrettes.

Mit dem Single Fin Surfbrett Design wurde lange und intensiv, während der Entwicklung und Geschichte des Surfbrett Designs, experimentiert.

Single Fin Surfbrett wurden an fast alle Bedingungen und Wellen angepasst. Das Tri Fin Surfbrett ist das einzige Design, dass in der Geschichte an die Vielseitigkeit des Single Fin Surfbrettes, herankommt.

Und auch heute noch, ist das Single Fin Surfboard Design, die erste Wahl im Longboard Design.

Bei dem Single Fin Set Up ist nur eine Finne, zentral in der Mitte des Tails, angebracht. Das erzeugt eine sehr neutrale Dreheigenschaft.

Singel Fin Boards sind die Klassiker und die ursprüngliche Form der Surfboards. Mit Single Fin Surfbrettern fing sozusagen alles an, sind aber heutzutage immer noch so aktuell wie damals, Single Fin Surfbretter haben sich auch bei den neuen Shapes und Tamplates  bewährt und durchgesetzt, sie sind nicht wegzudenken aus dem Surfboard Design.

Hallo bei unseren neuen Artikelreihe zu Surf Board Shapes und Design hier zu Beginn kurz ein paar Sätze:

Seit langem beschäftigt mich, dass zu wenig Leute zu wenig über das Material, dass sie nutzen und kaufen wollen, wissen. Deswegen ist es mir ein Anliegen, in der nun folgenden Reihe, etwas zu mehr Verständnis und Aufklärung im Bereich Surf Board Form (shape) , beizutragen. Dies lässt sich natürlich fast 1:1 auch auf die SUP, bzw. Stand Up Paddle Boards, im Bereich Welle übertragen.

Hier der erste Artikel dieser Reihe

Später folgen dann noch:

Grundformen des Surfboard Designs

Rocker Design

Dicke des Surfboards oder „Flow“

Form und Design der Unterseite (bottom conture)

Form und Design der Rails (Kanten)

Das Surf  Board Tail Design:

Fast jedes Tail Design, kann in jeden Surf Board Rohling, eingearbeitet werden. Viele der unten genannten und auf den Bildern gezeigten Tail Designs, haben einen sehr unterschwelligen Einfluss auf die Performance des Surf Boards.
Wenn man sich die Tail Formen anschaut, sollte man im Hinterkopf haben, dass runde Formen den Wasserfluss konstant halten, wohingegen Ecken, dem Wasserfluss erlauben abzubrechen. Die Tailbreite ist zumeist entscheidender über die tatsächliche Performance des Surf Boards, als das eigentliche Design des Tails.

Je schmaler und auf einen Punkt zulaufender der Tail des Surf Boards geformt ist, desto herausragender die Dreheigenschaften und mehr auf schnellen Surf ausgerichteter, ist das Surf Board.

Die kleine Auflagefläche ist bei grösseren Geschwindigkeiten fast unerlässlich, hat aber den Nachteil, dass es schwerfälliger reagiert und langsam dreht und zieht bei niedrigeren Geschwindigkeiten bzw. in langsamen oder kleinen Wellen.  Eine grössere Fläche unterstützt dafür beim Paddeln die Schwimmeigenschaften und auch beim Anpaddeln einer Welle. Breite Tails bewirken scharfe, zentrale (piviot) Drehungen, mit sehr wenig Ansatz. Diese Tails geben eher lockeren Halt in den Wellen, da die grossflächige Auflage das Brett vom sinken und eingraben bewahrt.

Um diese breiten Tails vor dem Ausbrechen abzuhalten werden mehrfach Quard- oder Trifin Systeme eingesetzt.

Der breiteste Punkt am Board, der wide point, wurde nach hinten verlagert und die Tails wurde im Lauf der Zeit auch breiter als man merkte, dass die Quard oder Trifinnen Systeme die Kontrolle über das Surf Board trotzdem ermöglichen. Die breitere Tail Fläche in Verbindung mit den Multifinnen Systemen haben es möglich gemacht Surf Boards zu bauen die schnell beweglich und besser sind. Es gibt einige Variationen der Multifinnen Systeme für die kleineren bis mittleren Wellen und hier mit dem mit Abstand beliebtesten Trifinsystem. In grösseren Wellen wird der Tri Fin setup favorisiert, wobei es auch Fans von  Singelfin Wiamea guns, die einen schmalem Tail haben, gibt.

Surf Board tails shapes

Surf Board Tail shapes

Wings / Bump Wings / Stingers

Wings, Bump Wings, und Stingers sind Behelfsmittel die den Verlauf der Raillinie „verändern“. Diese werden an verschiedenen Stellen eingesetzt, genauso wie sie in verschieden ausgeprägter Form eingesetzt werden.  Der Shaper kann sie mit jeglichem Raildesign einsetzten um feine Unterbrechungen oder einen Pivot Point in der Raillinie zu setzen und somit die Drehfreudigkeit des Surfboards auf zu lockern.

Wings sind klein und weniger ausgeprägt. Es sind veränderungen in der Railline (Surf Board Kante) die in typischer Form irgendwo zwischen 3″ und 15″ vom Tail her auf der Railline plaziert werden. Es können ein, zwei oder drei Paar Wings, mit egal welchem Taildesign, eingesetzt werden, um die Wendigkeit zu verbessern. Wings geben den Shapern die Möglichkeit die Eigenschaften der wendigen breiten Tails, bei einem Surf Board, mit vor den Wings und der Haltekraft eines schmaleren Tails, zu kombinieren. Wings brechen oder verkürzen die Railline (Kantenlänge), was das Surfboard wendiger macht. Bei Surf Boards für grössere Wellen werden Wings ganz selten eingesetzt, weil sie am Rail eine Punkt bilden an dem das Wasser wegbricht, was die Kontrolle des Surfboards bei hohen Geschwindigkeiten negative beeinflusst.

Bumb Wings sind  nicht so ausgeprägt und subtiler als Wings. Bumb wings sind kleine Erhebungen oder etwas gross geratene Übergänge im Verlauf der Rails.  Bumb wings sind so gestaltet, dass sie den Wasserfluss etlang des Rails beibehalten und damit auch das Wasser  nach innen zum Teil hin verjüngt anstatt, wie bei den Wings, weg zu brechen.

Stingers sind gleich wie ausgeprägte Wings, ungefähr auf einem drittel der Surf Board Länge (von der Nose sum Tail gesehen) platziert, wo sie als Dreh und Wendepunkt, zwischen vorderem Fuss und hinterem Fuss agieren . Stingers brechen / kürzen die Länge der Raillinie um eine beweglichere und exaktere Drehkarakteristik des Surfboards zu erzeugen. Wie auch die Wings, werden stingers normalerweise nur bei Boards für kleinere Wellen eingesetzt, wo die erzeugte Wendigkeit nicht mit einem erschwerten Surf Board Kontrolle einhergeht.

Rounded Pin Tail – The standard.

Das ist der Tail an dem alle Anderen gemessen werden. Der abgerundete Pintail ist eine sehr vielseitig Tail Shape. Diese Form von Tail ist sehr weich in den Übergängen von Rail zu Rail und hält sich gut in der Welle.

Pin Tail – The big wave

Das ist die volle Rennversion des abgerundeten Pin Tails. Pin Tails haben einen minimal Auflagefläche oder Volumen. Deswegen halten sie das Surf Board sehr gut bei grossen Wellen und hohen Geschwindigkeiten. Das ist die kompromisslose Lösung für grosse Wellen und höhere Geschwindigkeiten.

Round Tail – A very smooth turning tail

Der Round Tail hat ein bisschen mehr Auflagefläche als der Rounded Pin Tail. Dieses mehr an Auflagefläche macht diese Art von Tail besser geeignet, für kleinere und langsamere Wellen.

Diamond Tail –

Die Ecken beim Diamond Tail machen das Surf Board in seinen Deheigenschaften exakter und schärfer als beim Rounded Pin Tail.

Rounded Diamond Tail –

Dieser Tail ist wie der Diamond Tail mit abgerundeten Ecken. Dieses Design kommt dem abgerundeten Pin Tail oder dem Round Tail in seinen Eigenschaften sehr nahe.

Square Tail –

Der Squaretail hat die meiste Auflagefläche aller Teil Designs. Der Squartail macht die schärfsten und präzisesten Turns und ist der, der am schnellsten anspricht.

Rounded Square Tail –

Der abgerundete Squartail ist eine abgeschwächte Form des Squaretail Surf Board ’s und reagiert somit etwas langsamer und die Turns sind nicht ganz so exakt und auf der Stelle wie beim Squartail.

Squash Tail –

Der Squashed  Tail ist in seinem Aussehen sehr Nahe an dem abgerundeten Squartail und auch seine Eigenschaften im Wasser sind vergleichbar.

Star Tail or Bat Tail –

Der Star Tail ist mit dem Diamond Tail zu vergleichen. Nur hier kommt es durch die entgegenlaufende Biegung zu einer Betonung des Endpunktes. Die Eigenschaften sind ähnlich wie beim Surf Board mit Diamond Tail mit ein bisschen mehr Verlagerung raus aus dem Turn und mit ein bisschen mehr Wendigkeit bei höheren Geschwindigkeiten. Den Startail kann man als eine Kombination aus Diamond-, Square- und Pin Tail sehen.

Swallow Tail –

Der Swallowtail ist eigentlich wie zwei Pintails parallel angeordnet. Das Swallowtail Design verbindet seine höhere Auflagefläche auf dem Wasser mit dem Halt eines Pintails. Die individuellen „Pins“ auf jeder Seite halten sehr viel besser bei harten Turns. Das einzige Problem bei diesem Design ist, dass um eine saubere Drehung des Surf Board ’s um den einen „Pin“ zu machen, der andere Pin komplett aus dem Wasser sein muss. Das macht den Wechsel von einem Rail zum anderen schwerfälliger. Der Swallow Tail ist perfekt, wenn man auf einer Seite bleibt. Jedoch wird man bei einem Wechsel der Seite eine Verzögerung bemerken.

Asymmetrical Tail –

Die meisten Surfer surfen Toeside wie Heelside verschieden. Ihr Front oder Toeside style ist eventuell mehr „down the line“ und der Heel oder Backside style hat mehr“ ups and downs“ und cutbacks etc. Um dem gerecht zu werden gibt es das asymmetrische Teil Design, dass dann optimal auf die jeweiligen Fahreigenschaften und die Wellen die der Surfer am meisten surft, abgestimmt ist.

 

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