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Gun Surfbrett

Gun Surfbretter sind für große Wellen über 8 Fuss mit einem Single, oder Tri Fin Set Up gedacht. Das meist verbreitetste Missverständnis über das Gun Surfbrett Design ist, dass dieses Design das „Schnellste“ wäre. Tatsächlich aber haben Gun Surfbretter Design, Features die auf Kontrolle abzielen und eher langsame Charaktereigenschaften haben.

Zusätzlich, zu der längeren Gesamtlänge, haben Gun Surfbretter ein schmaleres Template, oder besser gesagt, einen schmaleren Umriss, einen verstärkten Rocker, weichere Rails, eine starke V Form und einen Bauch, um die Kontrolle bei den in grossen Wellen und hohen Geschwindigkeiten zu verbessern.

Zweck oder Grund für diese Art von Shape ist es, mit grossen Geschwindigkeiten, Kabbelwellen und Strömungen, wie sie in grossen Wellen zuhauf vorkommen, zurecht zu kommen. Die Länge macht es einfacher zu paddeln und erlaubt es die Wellen früher zu bekommen. Ausserdem verlängert es die „Railline“. Somit bietet das Board mehr Angriffsfläche für das Wellen „Face“. Der schmalere Schnitt oder auch Template oder Silhouette genannt, verringert die Auflagefläche auf dem Wasser, verbessert die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und somit bietet das Board auch besser im „Face“ der Welle ( dem steilen Teil) Halt und mehr Kontrolle bei steilen Einstiegen in die Welle. Der stärkere Rocker, das V im Tail und Bellt in der Nose, sowie die weicheren Kanten, macht es einfacher das Gun Surfbrett auf die Kante zu bringen und so verbesseren sich die Dreheigenschaften eines Gun Surfbrett ’s.

Weiteres zum Thema Big-wave surfen oder Tow in Surfen findest du in wikipedia.

Surfboards, Silhouette (engl. Template) | welches Board passt zu mir?

Hier wollen wir einmal aufzählen welche Möglichkeiten es gibt, durch die Veränderung der Silhouette des Surfboards, dessen „Fahreigenschaften“ zu beeinflussen. Wir bezeichnen im folgenden Text, diese Silhouette auch, mit dem englischen Fachbegriff  „Template“.

Vorweg :

Surfboards werden im Normalfall an der Unterseite vermessen.

Shaper vermessen und zeichnen alle Maße auf der Unterseite des Boards an und zeichnen skizzieren auch immer die Unterseite des Surfboards. Da die Unterseite flacher ist als das Deck, kann man die Aussenkante der Rails mit grösserer Genauigkeit sehen.

Die Schwierigkeit bei Surfboards und den vielseitigen Designmöglichkeiten ist, die Vergleichbarkeit.

Wenn sich die Breite oder Länge ändert, wird immer auch der Rocker, die Bottom Contours, die Stelle des Wide Points, die Art der Rails und der Finnen Set up verändert. Bei der Verwendung verschiedenen Designs kann ein Shaper, Boards zusammen stellen, die für die jeweiligen Konditionen am besten geeignet sind.

Kurze Surfboards sind für grosse, schnelle Wellen und Longboards für langsame, kleinere Wellen.

Im Folgenden erklären und vergleichen wir, die Unterschiede einiger Surfboards, in der Theorie. Wir werden verschiedene Design Möglichkeiten von Surfboard Features in verschiedenen Wellen betrachten.

Wenn du dem Design deiner Boards näher betrachtest, wirst du auch festellen, wie die unterschiedlichen Designs dein Surfen beeinflussen. Wenn Du die Unterschiede im Design verstehst und erkennst, wie sie dein Surfen beeinflussen, kannst du Surfboards besser bewerten und weisst welches Design am besten zu dir passt.

Silhouette des Surfboards | Template

Das ist die Silhouette oder der Verlauf der Rails / Kanten inklusive des Tails und der Nose. Das Template sollte einer weichen und fliesender Linie, die dem Design ( Länge etc.), angepasst ist, folgen. Eine länglichere verlaufende Template Line, mit sehr parallel verlaufenden Rails,  führt meist zu einem Surfboard mit geraderen, längeren und weiteren Dreheigenschaften. Rundere Templates mit mehr Kurven ergeben meist Surfboards mit kürzeren und radikaleren Dreheigenschaften.

Die Länge des Surfboards | Lenght

Die Gesamtlänge eines Surfboards errechnet man von der Spitze der Nose bis zum Tail. Die Eigenschaft von längeren Surfboards ist,  dass sie mehr Volumen haben, deswegen auch besser „schwimmen“. Mit einem längeren Surfbrett lässt sich leichter paddeln und auch eine Welle leichter und früher anpaddeln, als mit einem kürzeren Surfboard. Da sie eine längere Seitenkante (Rails) haben, gleiten längere Boards besser an und behalten ihre Geschwindigkeit besser, in den mit Weisswasser durchsetzten Bereichen einer Welle, als kürzere Surfboards. Deswegen haben längere Surfboards auch mehr Stabilität in kabbeligen und schnellen Wellen.

Kürzere Bretter hingegen sind drehfreudiger, schneller und besser/ leichter zu handeln, als längere Boards. Kürzere Bretter passen besser in die engeren kleineren Wellen. Auch sprechen sie viel schneller auf Gewichtsverlagerungen nach hinten, oder vorne an, als das längere Surfboards tun. Der große Vorteil von Boards die schneller auf Gewichtsverlagerungen ansprechen ist es,  dass sie bei steilen Drop Ins und in kleinen Wellen weniger schnell zum „pearling“ neigen. Die Beweglichkeit von kürzeren Surfboards ermöglicht es dem Surfer, durch schnelle Gewichtsverlagerungen, Geschwindigkeit zu generieren, während er durch Teile einer Welle surft, die nicht die Idealbedingungen haben.

Breite am breitesten Punkt des Surfboards | Width

Der breiteste Punkt eines Surfboard Template. Die meisten Surfboards haben eine Breite zwischen 18 1/2″ und 22″.

Ganz abhängig vom Design eines Surfboards befindet sich der breiteste Punkt „wide point“ eines Surfboards zwischen 8 Zoll vor der Mitte, bis hin zu 5 Zoll, dahinter. Der Grund für die unterschiedlichen Breiten von Surfboards ist, dass in breiteren Boards mehr EPS Schaum verarbeitet ist und breitere Surfboards somit mehr Auftrieb haben. Mit breiteren Boards paddelst Du leichter und paddelst somit auch die Wellen leichter an. Die vergrösserte Auflagefläche/Schwimmkörper nutzt die Energie der kleinerer und langsamerer Wellen besser und ist somit auch schneller als es ein schmaleres Surfboards sein würde. Die zusätzliche Geschwindigkeit verbessert auch die Steuerbarkeit des Boards, denn das Surfboard gleitet frei auf dem Wasser, anstatt in diesem halb zu versinken.

Schmalere Boards haben weniger Auflagefläche als breitere Boards, wodurch sie besser für schnelle und grössere Wellen geeignet sind. Diese Board Designs sind für Wellen mit einen Überschuss an Energie und somit steht die Kontrolle des Surfboards im vordergrun. Bei hohen Geschwindigkeiten wird es schwierig ein zu breites Board unter Kontrolle zu halten. Das Board fängt an zu schlingern, wegzugleiten und man bekommt es nicht mehr auf die Kante. Wenn die Geschwindigkeit höher wird, kann man also die Auflagefläche des Surfboards verkleinern. Surfboards die für schnellere Wellen gebaut werden, sind schmaler, damit sie trotz der hohen Geschwindigkeiten im Wasser bleiben und steuerbar bleiben. Schmale Boards werden auch von Pro Surferen bevorzugt, da sie schneller „rail to rail“ gesurft werden können.

Die Positionierung des breitesten Punktes (wide point) beeinflusst die Dreheigenschaften eines Surfbretts. Je weiter vorne der breiteste Punkt eines Surfboards ist, desto weiter werden die Bögen, die es bei einer Drehung macht. Wenn man den breitesten Punkt (wide point) nach hinten, d.h. in die Nähe, oder hinter das Zentrums des Boards setzt, macht man dessen Drehungen schneller und schärfer.

Breite der Surfboard Spitze | Nose Width

die Breite der Spitze, die „nose width“, misst man zwölf Zoll hinter der Spitze des Surfboards. Eine im Verhältnis zum Board breite Nose enthält mehr EPS Schaum und somit mehr Auftrieb. Ein Board mit einer breiten Nose lässt sich leichter paddeln und somit ist es auch einfacher eine Welle anzupaddeln. Die breitere Auflagefläche ist zusätzlich in kleinen, oder langsamen Wellen, von Vorteil. Eine breitere Nose verhindert ein einsinken wenn der Surfer sich nach vorne bewegt, oder sein Gewicht nach vorne verlagert. Eine sehr breite Nose, in Verbindung mit sehr wenig Nose Kick und / oder Concave, wird für Noserider verwendet.

Eine schmale Nose wird gerne für „guns“ bzw. „big wave boards“ verwendet, damit ablandige Winde den Surfer, beim „drop in“, nicht oben auf der Lippe der Welle halten. Teilweise wird auch die Meinung vertreten, dass das niedrigere Gewicht, bzw. Volumen der schmaleren Nose, die Wendigkeit des Surfbretts unterstützen.

Die Breite des Tails | Tail Width

12 Zoll gemessen vom Ende der/des Rails (Kante) kann man die Breite des Tails nachmessen. Generell lässt sich sagen: je breiter der Teil, desto mehr EPS Schaum enthält er und desto besser bleibt er über Wasser, also bessere Eigenschaften in punkto paddeln und auch anpaddeln der Welle. Desweiteren besseres Ansprechverhalten beim Steuern, mehr Stabilität und es wird auch mehr Geschwindigkeit in langsamen kabbeligen, kleinen Wellen generiert und in diese Teile der Welle mitgenommen. Ein breiterer Tail fühlt sich in kleinen langsamen Wellen freier, leichter und besser zu steuern an, als ein schmaler Tail. Je breiter und größer der Teil jedoch wird, desto mehr, bzw. grössere Finnen braucht man um die Kontrolle und Steuerfähigkeit zu erhalten. Also, entweder mehrere Finnen , oder größere Finnen.

Ein schmalerer Tail wird bei Surfboards für grosse und schnelle Wellen verwendet, eben da, wo es ein Überangebot an Energie gibt und mehr auf die Steuerbarkeit des Boards geachtet werden muss. Der schmale Tail macht es leichter Drehungen zu machen und fahrstabiler, bei hohen Geschwindigkeiten.

 

SINGLE FIN SURFBRETT

Das Single Fin Surfbrett ist der ursprünglichste und auf eine Vielzahl an Längen und Shapes angewendete Finnen Set Up, eines Surfbrettes.

Mit dem Single Fin Surfbrett Design wurde lange und intensiv, während der Entwicklung und Geschichte des Surfbrett Designs, experimentiert.

Single Fin Surfbrett wurden an fast alle Bedingungen und Wellen angepasst. Das Tri Fin Surfbrett ist das einzige Design, dass in der Geschichte an die Vielseitigkeit des Single Fin Surfbrettes, herankommt.

Und auch heute noch, ist das Single Fin Surfboard Design, die erste Wahl im Longboard Design.

Bei dem Single Fin Set Up ist nur eine Finne, zentral in der Mitte des Tails, angebracht. Das erzeugt eine sehr neutrale Dreheigenschaft.

Singel Fin Boards sind die Klassiker und die ursprüngliche Form der Surfboards. Mit Single Fin Surfbrettern fing sozusagen alles an, sind aber heutzutage immer noch so aktuell wie damals, Single Fin Surfbretter haben sich auch bei den neuen Shapes und Tamplates  bewährt und durchgesetzt, sie sind nicht wegzudenken aus dem Surfboard Design.

Der Tri Fin oder Thruster Surfbrett und Finnen Set up:

Ein Drei Finnen Surfbrett oder ein Tri- Fin Set Up  hat klarerweise auch ein spezielles Surfbrett Design. Diese Form von Surfbrett, hat den „width point“, oder den breitesten Punkt des Brettes, ein paar Zoll von der Brettmitte versetzt und hat im Normalfall auch ein breiteres Tail. Die Brettspitze oder Nose ist eher schmaler.

Der Finnen Set Up sieht wie folgt aus:

Die beiden Seitenfinnen befinden sich Nahe der Rails wie bei einem „Zweifinner“ Set Up. Diese sind nach Aussen geneigt und verlaufen ganz leicht schräg nach Aussen . Die mittlere Finne befindet sich mittig, ein paar Zoll entfernt, vom Tail. Die Fahreigenschaften eines Thrusters oder Tri Fin sind sehr eng mit einer speziellen Art von Surfbrett Design verbunden. Um ein schnelleres, längeres und kraftvolleres Surfen zu ermöglichen, wird ein Drei Finnen System nur bei etwas längeren, schmaleren Surfbrettern benutzt.

Der Zweck eines Drei Finnen Set Up’s:

Der Thruster Set Up entwickelte sich, weil der Australier Anderson, mit seinem Twin Fin unzufrieden war.

Bei radikaleren carves/ turns mit dem Twin Fin und dessen breiten Teil, kommt eine Finne immer aus dem Wasser, somit muss ein kleiner Teil des Tails und eine relativ kleine Finne die sich noch im Wasser befinden, mit den Drehkräften zurecht kommen. Das vermittelt teilweise den Eindruck, dass Twin Fin Surfbretter seitwärts ausbrechen und das Vorwärtsmomentum bei radikalen Drehungen verloren geht.

Beim Thruster wird jetzt die dritte Finne, in der Mitte des Surfbrettes, nahe am Teil gesetzt, um die Drehkräfte zu kontrollieren und den Halt und das Momentum zu wahren.

Zudem ist der breiteste Punkt am Surfbrettes sehr nahe am Mittelpunkt und durch die schmale Nase, ist der grösste Teil des Surfbrettes, direkt unter dem Surfer.

Der breite Tail ist sehr beweglich und schnell und hält durch die drei Finnen sehr gut im Wasser. Die schmale Nose gibt wenig Widerstand und wenig Gewicht das hinderlich wäre während der verschiedenen Drehungen und Bewegungen.

Die Form von Rocker Aussenlinie und die Platzierung der Finnen wird ständig verbessert und den verschieden Konditionen angepasst. Der Thruster war bislang die Geheimwaffe für grosse Wellen mit viel Power.

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