Category: Materialkunde equipment knowledge

Surfboard Traction und SUP Board Traction, Surfen ohne Surfwachs?…

… oder wie die Jungs von Railsavertape.com sagen: Lasst das Wachs den Bienen!….

Aloha,

ich möchte hier gerne meine Begeisterung für DIE Alternative zum Surfwachs, mit euch teilen.

Die Surfboard Traction von Railsavertape.com, dem Surfboard Traction Tape, ist eine echte Option!

Wir hatten diesen Winter, in mittlerem  bis hohem Surf ( 6 bis 12 Fuss), die Gelegenheit, noch vor Markteinführung das neuestes Produkt von Railsavertape.com  zu testen.

Als passionierte SUP Boarder haben wir zwar nicht so viel Körperkontakt mit dem Board, wie z.B. ein Longboarder oder Shortboarder, also ist am Ende des Tages auch nicht der ganze Neopren voll mit Surfwachs, trotz allem ist das Wachs nach jeder Session auf den Autositzen, im Board Bag, am Paddel etc.

Weder während dem Paddeln durch das Weißwasser, noch in steilen Wellen haben wir das Wachs vermisst!

Im Gegenteil, bei langen Sessions hatte ich früher immer das Problem, dass an gewissen Stellen, an denen man während des Anpaddelns steht, das Wachs gegen Ende zu wenig Halt bot.

Die hässlichen EVA Pads über das ganze Board, war nie eine Option für mich. Weder mochte ich das Gefühl unter den Füssen, noch den ästhetischen Gesichtspunkt!

Nun habe ich auch gegen Ende des Winters, das „Traction  Tape“ wie es Railsavertape.com es nennt, auf meinem Directional Kite Board verklebt.

Ich bin restlos begeistert! Erst hatte ich meine Zweifel ob das das Tape unter den Füßen vielleicht unangenehm oder hart beim Springen wirkt, was sich allerdings nicht bestätigte.

Auch beim Kiten hatte ich immer Probleme, dass nach spätestens 2 Stunden, der Halt meines Wachses nicht mehr ausreichte, das Wachs weich unter den  Füßen wurde und das abgenutzte Wachs keinen Halt mehr bot.

Ein weiterer Vorteil ist, dass meine Boardbags seit dem sauber sind und sich kein vom Wind verblasener Sand mehr in meinem gewachsten Board sammelt.

 

Mein Fazit:

  • Universell einsetzbar
  • Sehr guter Halt auf dem Board
  • Keine Umweltverschmutzung durch sich lösendes Wachs am Strand oder im Wasser
  • Auf länger Sicht gesehen, rechnet es sich finanziell
  • Super haltbar
  • Restlos empfehlenswert, ob Race SUP Board, oder Wellenreiten auf Short SUP oder Longboard
  • außerdem auch zu empfehlen für Kiteboard und natürlich jedes Surfboard

 

Also von unserer Seite: 6 Sterne für das Traction Tape von Railsavertape.com

 

 

Jochen

 

Die Wahl des richtigen SUP Paddel’s ist genau so wichtig wie die des richtigen SUP Boards.

Ich persönlich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten: das richtige SUP Paddel ist wichtiger als das richtige SUP Board.

Ihr könnt das Paddel gleichsetzen mit dem Motor und nun stellt euch doch nur einmal die Frage: Was ist ein Auto ohne, oder mit schlechtem Motor ?

Klar, die Eigenschaften des Boards müssen, entsprechend des Einsatzzweckes, stimmen. Ebenso wie das Paddel.

Um das richtige Paddel, in dem immer größer und dadurch auch immer unübersichtlicher werdenden Angebot, zu finden, beschränken wir uns zunächst einmal auf eine Marke. Und zwar eine, die Stechpaddel schon seit Jahrzehnten fertigt und schon vor der „SUP Welle“ sehr viele Erfahrungen bei der Herstellung von wettkampffähigen Stechpaddeln für Outrigger Kanus sammeln konnte.

Bei der Wahl des richtigen SUP Paddel ’s stellt sich nun die Frage des Materials:

Karbon, Glasfaser oder Aluminium?

Gehen wir es einmal der Reihe nach an:

Das Paddel besteht aus 3 Komponenten: dem Schaft, dem Blatt und dem T- Stück.

Der Schaft:

Zwei Faktoren beeinflussen die Qualität und ein effektives Paddeln in punkto Schaft.

  • Das Gewicht
  • der Flex

Das Gewicht:

entscheidet oft in wieweit eine sauber Technik und somit eine effektives Paddeln überhaupt umsetzbar sind.

Nehmen wir zu Beispiel die günstigste Variante: einen verstellbaren Aluminium Schaft, wie er oft auch von Premium Brands wie Fanatic, Starboard etc. angeboten wird.

Mit diesem, werdet ihr niemals auch nur eine annähernd sauber Technik erlernen können!

Die beiden wirklich in Frage kommenden Optionen sind also: Glasfaser oder Karbon.

Für einen Einsteiger, ohne extrem großen sportlichen Ehrgeiz im Sinne von Wettkämpfen, denke ich, reicht durchaus ein Glasfaserschaft, wie zum Beispiel beim qb Paddle Kanaha FG|FG . Dieses gibt es sowohl verstellbar, als auch einmal genau auf deine Körpergröße angepasst.

Oder auch die kostengünstige Variante für den Familienspaß:

Das verstellbare Sweeper Paddle von Quickblade.

Der Flex:

Der Flex des Schafts hilft dem Paddle „stroke“ (die Bewegung) möglichst effektiv ins Wasser zu übertragen. Um hier das Optimum herauszuholen, kommt eigentlich nur ein Karbonschaft mit dem richtigen Durchmesser in Frage.

Durchmesser deswegen, da eine Kombination aus Durchmesser und Länge, über die Flexibilität des Schaftes entscheidet.

Nun zur Anderen wichtigen Hauptkomponente des Paddels.

Dem Paddelblatt:

Hier kommt es auf 3 Faktoren an:

  1. Das Outline:  Die Kontur entscheidet über das Verhalten des Paddels beim Eintauchen und Herausnehmen aus dem Wasser. Je weniger Wasser verwirbelt wird oder spritzt, desto weniger „Energie“ geht hier verloren.
  2. Die Shape der Oberfläche : beeinflusst die Genauigkeit und Effektivität des „strokes“ während das Paddle im Wasser ist. (Widerstand im Wasser und ob es zur Seite weggleitet)  Z.B. das V-Drive von Quickblade verhält sich sehr effektiv bei der richtigen Paddeltechnik.
  3. Die Größe : sollte dem Gewicht des Paddlers und des Einsatzzweckes des Paddles angepasst sein. Hier fragt Ihr bitte den Fachmann, da es je nach Paddle Ausführung und Gewicht des Paddlers unterschiedliche Größenempfehlungen gibt.
  4. Das Material: spielt hier nur in Form der Stabilität des Blattes und des Gewichts des Gesamtpaddels eine eher untergeordnete Rolle, da der Unterschied für den Durchschnitts Paddler nicht so gravierend ist. Entweder Karbon wie beim V-Dive bzw. dem Trifecta oder Glasfaser wie beim Kanaha FG|CA

Das T-Stück

entscheidet wie gut das Paddel in der Hand liegt, ist aber nicht entscheidend für die Effektivität oder Güte des Paddels.

Fazit:

Bei der Wahl des richtigen SUP Paddel ’s empfehlen wir folgendes:

  • Aluminium scheidet in unseren Augen aus (macht keinen Spass)
  • Für die ganze Familie als Spaßpaddel genügt ein Paddel aus Glasfaser, wie z.B. ein Paddel der „Sweeper“  Klasse von Quickblade
  • Für die Paddler, die den Fitnessfaktor im Auge haben : komplett Glasfaser wie z.B. Kanaha FG|FG oder der Karbonschaft  mit Glasfaserblatt wie z.B. Kanaha FG|CA
  • Für ehrgeizige Paddler, die Wert auf die Optimierung in punkto Gewicht legen: das Vollkarbon Paddle wie z.B. das V-Drive CA|CA oder das das Trifecta . Hier hast du ein optimales Weltklasse Wettkampfpaddel!

Bei Fragen nehmt doch bitte einfach Kontakt zu uns auf, wir helfen gerne weiter! 

Der 2 Finnen Set Up oder Twin Fin

der twin fin set up eignet sich bestes für Wellen unter 6 Fuß und wird meist bei Shortboards (5’8″ bis 6’8″) mit breitem Tail für gute Beweglichkeit und für radikale Drehungen benutzt. Die Finnen, die ganz dicht an den Rails angebracht sind bieten hier optimalen Halt bei größt möglicher Beweglichkeit und durch den breiten Tail. Mark Richards der 4 malige Champ und Shaper hat jedoch solche Boards auch schon in mittelgrossen hawaiianischen Wellen genutzt.

Zweck dieser Twin Fin Boards:

eine grosse Auflagefläche durch den breiten Tail führt zu sehr guter Beweglichkeit, gutem Auftrieb und hohen Geschwindigkeiten. Also Geschwindigkeit und gutes Ansprechverhalten bei und für die Drehungen sind die Hauptpluspunkte dieses Surfboarddesigns.

Tutorial zum SUP Rail Saver Tape

RailSaverTape.com zeigt in unserem neuen Video ganz anschaulich wie man das SUP Rail Saver Tape zum Schutz der Surf und SUP Board Kanten anbringt.

In unseren Augen ist das SUP Rail Saver Tape unerlässlich um hässliche Bordkarten zu vermeiden und grössere Schäden durch eine beschädigtes Board Rail abzuwenden.

Bald ist es auch bei stokedforlife.org mit den passenden Maßen für Surf und Kite Boards erhältlich.

 

 

SUP RailSaverTape ist ein Produkt bei dem die Qualität und das Preisleistungsverhältnis im Vordergrund steht. Das Tape wurde von Water (wo)man für Water (wo) man designd und entwickelt. Hier war das Ziel nicht der kommerzielle Erfolg, sondern ein Produkt das „uns“ als Wassersportler und Wassersportbegeisterte hilft den Wert unserer Anschaffungen zu erhalten.

Wie schützt Rail Saver Tape mein Board und was bringt das wirklich?

#standuppaddle #paddle #rail saver tape

Erst letzte Woche habe ich ein neues #SUP #Board, zum ersten Mal, an den Strand mitgenommen. Da ich nicht erwartet hätte, dass es so schnell fertig wird, hatte ich leider kein Rail Saver Tape, auf diesen Trip mitgenommen!

Also, „Was Solls“dachte ich, die eine Session passe ich eben auf mit dem Paddle! Aber „Rums“, wie es eigentlich immer ist, wenn man nur mal schnell oder kurz was will, schon auf dem Parkplatz rutscht mir das Brett ab und drei tiefe Kratzer im Lack! Und wo? Am Rail!
Mist dachte ich: hätte ich nur mal… Aber ja es juckt einen eben, hat man schon mal ein nagelneues Board, will man es auch testen!

Lange Rede kurzer Sinn: Das Rail Saver Tape schützt dein Stand Up Paddle Board, nicht nur im Wasser vor unbeabsichtigten Schlägen mit dem Paddel, nein unser Rail Saver Tape schützt jedes Board auch vor Kratzer und in schlimmeren Fällen wie zum Beispiel bei einem „Ding“ am Rail auch vor dem eindringen von Wasser in dein Stand Up Paddle Board. So ein „Ding“ im Rail, fängt man sich schneller ein, als man denkt! Ein Stein am Strand beim Surfen, oder das Board kippt auf die Seite beim Absteigen an einem steinigen Strand, weil du nicht aufgepasst hast, etc.
Unser Rail Saver Tape Schütz also vor Kratzern, und Schläge durch dein Paddel , vor tieferen Verletzungen und somit eindringenden Wasser am Rail, vor Transport und Lagerschäden!

Rail Saver Tape gibt’s jetzt zum Aktionspreis bei Online Surf Store Stokedforlife für nur 29,85€

 

Gun Surfbrett

Gun Surfbretter sind für große Wellen über 8 Fuss mit einem Single, oder Tri Fin Set Up gedacht. Das meist verbreitetste Missverständnis über das Gun Surfbrett Design ist, dass dieses Design das „Schnellste“ wäre. Tatsächlich aber haben Gun Surfbretter Design, Features die auf Kontrolle abzielen und eher langsame Charaktereigenschaften haben.

Zusätzlich, zu der längeren Gesamtlänge, haben Gun Surfbretter ein schmaleres Template, oder besser gesagt, einen schmaleren Umriss, einen verstärkten Rocker, weichere Rails, eine starke V Form und einen Bauch, um die Kontrolle bei den in grossen Wellen und hohen Geschwindigkeiten zu verbessern.

Zweck oder Grund für diese Art von Shape ist es, mit grossen Geschwindigkeiten, Kabbelwellen und Strömungen, wie sie in grossen Wellen zuhauf vorkommen, zurecht zu kommen. Die Länge macht es einfacher zu paddeln und erlaubt es die Wellen früher zu bekommen. Ausserdem verlängert es die „Railline“. Somit bietet das Board mehr Angriffsfläche für das Wellen „Face“. Der schmalere Schnitt oder auch Template oder Silhouette genannt, verringert die Auflagefläche auf dem Wasser, verbessert die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und somit bietet das Board auch besser im „Face“ der Welle ( dem steilen Teil) Halt und mehr Kontrolle bei steilen Einstiegen in die Welle. Der stärkere Rocker, das V im Tail und Bellt in der Nose, sowie die weicheren Kanten, macht es einfacher das Gun Surfbrett auf die Kante zu bringen und so verbesseren sich die Dreheigenschaften eines Gun Surfbrett ’s.

Weiteres zum Thema Big-wave surfen oder Tow in Surfen findest du in wikipedia.

Das SUP Surf Board Volumen, wo erfüllt das Volumen welchen Zweck?

Die Dicke, das #SUP #Surf #Board #Volumen,oder besser als Flow, oder Foil bezeichnet,  beschreibt die Aufteilung des PE Schaums. Hier betrachtet man den Längsquerschnitt von der Nose bis zum Tail.

Man betrachtet das SUP Board in drei unabhängigen Teilen: das Nosedrittel, das mittlere Drittel (das deinen Körper beim Paddeln trägt) und das hintere Drittel, das den Tail einschliesst. Die Übergänge zwischen den jeweiligen Teilen jedoch, sollten fliesend sein und sanft. Mit dem Variieren des Schaums, an einer bestimmten Stelle, verändert man die Performance und wie das SUP Board, oder Surfboard sich verhält. Die Dicke der Rains, oder Kanten, sollte gleichmässig und natürlich auf beiden Seiten identisch sein.

Erfahrene Shaper können mit erstaunlicher Sicherheit die Form der Schaumstoffrohlinge ertasten. Sie spüren all diese Unebenheiten und Ungleichheiten in einem SUP / Surf Board Rohling .

Das SUP Surf Board Volumen sollte auf das jeweilige Körpergewicht abgestimmt sein. Mann muss dabei noch mit einberechnen, dass ein nasser Neoprenanzug noch ungefähr 4 bis 5kg zusätzlich auf die Waage bringt.

Die Dicke deines SUP Surf Boards ist sehr wichtig zur Unterstützung während des Paddelns, des Anpaddelns von Wellen und während man sich in  langsamen oder flachen Stellen einer Welle befindet. Je schneller dich die Welle anschiebt, desto dünner kann dein SUP Surf Board sein.

Die Dicke der Nose deines SUP Surf Boards:

Manche Surfer behaupten, dass eine dünnere Nose schneller auf eine Drehbewegung reagiert. Fest steht, mit weniger Gewicht und Volumen in der Nose, muss der Surfer auch weniger Masse bewegen.

Wenn die Rails (Kanten) vor dem Wide Point zu dünn sind, dann sinken sie in das „Face“ der Welle ein, wenn der Surfer sein Gewicht nach vorne verlagert. Das wiederum bewirkt, dass sich das Surf oder SUP Board um den Wide Point dreht. Wenn das passiert, löst sich der hintere Teil des Boards (das Tail) vom Face der Welle und das Board kommt ins schlingern und rutscht bzw. wird unkontrollierbar.

Die Dicke der Mitte deines SUP Surf Boards:

Die Dicke des mittleren Teils deines Boards, sollte nach dem Gewicht, oder den Vorlieben, ausgerichtet sein.

Die meisten Surf Boards sind zwischen 2 1/4″ und 3 1/4″ dick. SUP Boards weit dicker, da der Surfer ja dort steht. Sollte dein Gewicht oder deine persönlichen Vorlieben mehr Auftrieb verlangen, dann wird das Template des SUP Surf Boards verbreitert und so um das fehlende Volumen erweitert. Ein zu dünnes Board wird sich schlecht paddeln lassen und auch schlecht zum anpaddeln der Wellen sein. Beim Paddeln,  oder Surfen mit geringer Geschwindigkeit, wird sich ein zu dünnes SUP Surf Board schwammig anfühlen und als ob es durch das Wasser geschleppt würde. Ein dickes Board lässt sich einfacher paddeln und man erwischt die Wellen besser. Beim Surfen fühlt es sich jedoch klobig an und wird sich nur mit sehr viel Mühe auf die Kante stellen lassen und sehr schwer zu kontrollieren sein. Dickere Boards sind generell steifer und brechen weniger schnell.

Jetzt noch die drei verschiedenen Teile mit denen das SUP Surf Board Volumen beeinflusst werden kann:

Die Dicke des Tails deines SUP Surf Boards:

Dickere Tails erleichtern das Anpaddeln der Wellen und das Paddeln. Dickere Tails drehen leichter und tragen die Geschwindigkeit auch durch die langsameren Bereiche einer Welle, denn sie sinken nicht ein und bremsen nicht.

Dünnere Tails bieten mehr Kontrolle, sie halten besser in schnellen und hohen Wellen.

Bei Single Fin Boards hat der Shaper eine Einschränkung, die Fin Box. Diese ist, in etwa ein Zoll dick und das hinteres einte sollte nicht weiter als 6 Zoll von der Kante des Tails entfernt sein. Solltest du, oder dein Gewicht einen besonders dünnen Tail bevorzugen/ brauchen,  solltest du dir deine Finne fest anbringen lassen.

Die Form des Decks und der Einfluss auf das SUP Surf Board Volumen:

Der Begriff  „Deck Contour“ bezieht sich auf die Form des Decks, d.h. dessen Oberfläche. Einige SUP Surf Boards haben ein gewölbtes Deck, andere wieder ein Flaches. Die gewölbten Decks, nennt man auch „crowned“ oder „rounded“ „Decks“. Die meisten Surf oder SUP Boards haben heutzutage fast flache Decks, weil die Boards im allgemeinen relativ dünn und „boxy“ (kantigen) Rains haben. Das erlaubt es, dass die Dicke, von einer Kante des Boards zur anderen, relativ gleichmässig verläuft und somit die „Deck Contour“ oder Oberseite des Surf Boards relativ flach ist.

Wenn ein SUP oder Surf Board ein flaches Rail hat, dass es leichter macht die Kante in die Welle du drücken, ist in der Mitte am Stinger eventuell dicker. Diese sieht man oft bei „Gun“ Boards. Also kann man sagen: ein dünneres Rail | Kante ergibt meist ein „domed“ oder gewölbte Deckoberfläche um das Volumen zu verteilen, wobei das SUP oder Surf Board ganz gleichmässig zur Mitte hin dicker wird. Die Deck Contoure,  beeinflusst ganz entscheidend, wie sich ein Board anfühlt, wenn man es in die Hand nimmt,  paddelt,  oder eine Welle reitet. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man sich für ein neues Surfboard, oder SUP Board entscheidet.

 

 

 

 

Longboard Design vs. Hybrid bzw. Fun Board?

Klassisch desingte Longboard Boards sind normalerweise zwischen 8’6″ und 9’6″ lang und manche Longboards sind sogar noch länger!

Bei den meisten Wettbewerben ist die Regel: ein Longboard muss mindestens 3 Fuss länger sein, als der Surfer.

Longbards gibt es in einer weiten Bandbreite, unterschiedlicher Designs. Angefangen beim klassischen Singel Fin Longboard, bis hin zu progressiven Modellen, mit den neuesten Multi-fin Finnen „Set up“ an ultraleichte Boards.

Es gibt auch Hybrid Boards, bzw. „mini“ oder „fun“ Longboards im „egg“ Design. Diese sind zwischen 7’0″ bis 8’6″ lang und verbinden die „design features“ von Longboards und Shortboards.

Ein klassische Longboard gleitet sehr gut.

Beim Anpaddeln einer Welle gleitet es auch zwischen den Paddelzügen / Schlägen.  Das hilft dir dabei, mit weniger Anstrengung,  schneller zu paddeln und Wellen besser zu erwischen.

Diese Eigenschaft von Longboards,  ihr Momentum beim Gleiten bei zu behalten, ist der Hauptgrunde warum Ihr Design so gut zu kleinen und sehr kleinen Wellen passt.

Die guten Auftriebeigenschaften dieser Boards, in Verbindung mit ihrer grossen Stabilität bei niedrigen Geschwindigkeiten,  macht diese Boards ideal für solche Verhältnisse.

Die kürzeren Hybridboards haben eben diese Eigenschaften, in Verbindung mit einer verbesserten Beweglichkeit und Kontrollierbbarkeit durch ihre kürzere Bauart.

Longboards von Peppersurf findet Ihr übrigens im online Shop stokedforlife.org .

Surfboard Rockerline Design

Der Surfboard Rocker, ist die Krümmung deines Surfbrettes, von der Nose bis zum Tail, an der Unterseite. Am besten siehst du diese, wenn du das Surfboard auf einen flachen Untergrund legt. Wozu ist die Surfboard Rockerline gut? Unserer Meinung nach,  ist das Surfboard Rocker Design einer der wichtigsten Faktoren, der das Verhalten deines Surfboard auf dem Wasser / in der Welle,  beeinflusst. Die Surfboard Rockerline bildet einen bestimmten Bogen, während du das Board in einen Turn drückst. Wenn deine Surfboard Rockerline sehr eng oder rund ist dreht sich das Surfboard in einem sehr engen und scharfen Bogen. Hingegen bei einer Surfboard Rockerline, die weiter oder flacher verläuft, wird dein Surfboard einen sehr viel weiteren und runderen Bogen beschreiben.

Ganz vom Shaper abhängig verläuft die Surfboard Rockerline entweder als eine gleichmässige Kurve,  oder der Rocker ist so gestaltet,  dass das Surfboard am besten funktioniert, während der Surfer über einer bestimmten Stelle steht. Dein Standort als Surfer auf dem Surfbrett bestimmt welcher Teil des Surfbrettes mit der Welle in Berührung kommt. Deswegen haben Surfboards einen Sweet Spot oder auch Sweet Point genannt. Wenn du über diesem Punkt stehst,  folgt das Surfboard am besten deinen Bewegungen.

Mit einer flacheren Surfboard Rockerline bist du schneller, es fällt dir leichter zu paddeln und du erwischt die Wellen leichter. Mit einem flacheren Rocker beschreibt dein Surfboard weiter ausholende Kurven, mit karakteristischem Down The Line Surfing. Ein flachere Rockerline macht dein Surfboard weniger drehfreudig und es taucht beim take off oder während des Surfs leichter mit der Nose ein.

Eine ausgeprägtere Surfboard Rockerline macht dein Brett langsamer, lässt sich schwieriger Paddeln und es dauert länger bis du die Welle erwischst. Die ausgeprägtere Biegung des Surfbrettes drückt das Wasser nach vorne weg,  anstatt über das Wasser zu gleiten. Die ausgeprägtere Rockerline führt aber zu einer kürzeren,  engeren Drehkarakteristik. Eine ausgeprägtere Rockerline macht ein leichteres Drehen möglich und die Nose taucht nicht so leicht in das Wasser ein.

Normalerweise je länger das Surfboard, desto mehr ausgeprägt ist die Surfboard Rockerline. Kürzere Surfboards aus verschiedenen Gründen weniger Rocker. Sie sind drehfreudiger weil sie so kurz sind,  ebenso wie sie durch ihre kurze Form in engere Wellen passen,  ohne Gefahr zu laufen mit der Spitze in die Welle einzutauchen. Ausserdem reagieren sie  besser auf eine Gewichtsverlagerung von vorne nach hinten,  oder hinten nach vorne.

Hat dein Surfboard zu viel Rocker wird es zu langsam,  mit einer viel zu lockeren Dreheigenschaft. Surfboards mit mehr Rocker sind am besten für sehr steile, schnelle Wellen geeignet. Ein Surfboard mit zu wenig Rocker wird zu schnell und hat sehr steife Dreheigenschaften. Surfboards mit weniger Rocker sind am besten für langsame „mushy“ Wellen geeignet.

Je dünner dein Surfboard ist desto weniger Rocker braucht es, da es flexibler ist und je mehr Druck in den Turns entsteht,  mehr Rocker bekommt, jedoch bei flacherem Wasser entlastet wird und beim ankleiten und paddeln die Vorteile eines flacheren Surfboard Rockerline hat.

In der Boardherstellung gibt es eine Technik um die Surfboard Rockerline auszumessen: Die Unterseite des Brettes nach oben wird die absolute Länge ausgemessen und durch 2 geteilt. Dann markierst du die exakte Mitte des Brettes und legst ein langes Lineal und Wasserwaage  (wie es zum Beispiel Fliesenleger benutzen), dass über das Tail und die Nose hinausreicht, genau auf diese Mittelmakierung und über den Stringer. Um den flachen Teil der die mittlere Finne aufnimmt zu umgehen,  versetzt du nun das Lineal etwas zur Seite,  genau parallel zum Stringer. Jetzt misst du den Abstand zwischen Nose und der Unterkante des Lineals, um den Nose Rocker auszumessen. Und das Selbe vom Tail zur Unterkante des Lineals,  für den Tail Rocker. Wichtig ist,  das die Wasserwaage im Wasser ist. Wenn du Schwierigkeiten hast die Wasserwaage auszubalancieren,  lege einfach einen Bleistift an einer Seite darunter,  um sie genau im Wasser zu fixieren. Um den Rocker noch genauer auszumessen, kannst du auch alle 6 Zoll nochmals nachmessen.

Nose Kick bezeichnet die nach oben verlaufende Kurve der Nose, d.h. die Rockerline des vorderen Drittels des Surfboards. Der Nose Kick verhindert das Eintauchen der Spitze, das „pearling“ des Surrboards. Zu wenig Nose Kick lässt die Boardspitze in die Welle „einspitzen“,  wohingegen zuviel Nose Kick das Brett abbremst und langsam macht.

Als Tail Kick wird die nach oben verlaufende Kurve im hinteren Drittel des Surfboards bezeichnet. Meistens wird die Kurve nach den Finnen deutlich stärker. Diese Eigenschaft gibt dir die Möglichkeit das Surfboard in einem engen Radius zu fahren, denn die ausgeprägte Kurve lässt dich einen viel engeren Bogen fahren,  mit weniger Kraftaufwand,  da weniger Wiederstand vorhanden ist. Wenn dein Board zum Beispiel in der Mitte einen flacheren Rocker hat, um mehr Geschwindigkeit zu generieren,  kann mit einem sehr ausgeprägten Tail Kick die Dreheigenschaft des Surfboards immernoch sehr gut sein. Interessanterweise hat der Tailkick mehr Einfluss auf das Eintauchen des Brettes in die Welle als Nose Kick, denn wenn das Gewicht nach hinten verlagert wird, kannst du die Brettspitze entlasten und vor dem Eintauchen (pearling) in die Welle verhindern. Und dein nach hinten verlagertes Gewicht steht durch mehr Tail Kick schneller zur Verfügung.

 

Surfboards, Silhouette (engl. Template) | welches Board passt zu mir?

Hier wollen wir einmal aufzählen welche Möglichkeiten es gibt, durch die Veränderung der Silhouette des Surfboards, dessen „Fahreigenschaften“ zu beeinflussen. Wir bezeichnen im folgenden Text, diese Silhouette auch, mit dem englischen Fachbegriff  „Template“.

Vorweg :

Surfboards werden im Normalfall an der Unterseite vermessen.

Shaper vermessen und zeichnen alle Maße auf der Unterseite des Boards an und zeichnen skizzieren auch immer die Unterseite des Surfboards. Da die Unterseite flacher ist als das Deck, kann man die Aussenkante der Rails mit grösserer Genauigkeit sehen.

Die Schwierigkeit bei Surfboards und den vielseitigen Designmöglichkeiten ist, die Vergleichbarkeit.

Wenn sich die Breite oder Länge ändert, wird immer auch der Rocker, die Bottom Contours, die Stelle des Wide Points, die Art der Rails und der Finnen Set up verändert. Bei der Verwendung verschiedenen Designs kann ein Shaper, Boards zusammen stellen, die für die jeweiligen Konditionen am besten geeignet sind.

Kurze Surfboards sind für grosse, schnelle Wellen und Longboards für langsame, kleinere Wellen.

Im Folgenden erklären und vergleichen wir, die Unterschiede einiger Surfboards, in der Theorie. Wir werden verschiedene Design Möglichkeiten von Surfboard Features in verschiedenen Wellen betrachten.

Wenn du dem Design deiner Boards näher betrachtest, wirst du auch festellen, wie die unterschiedlichen Designs dein Surfen beeinflussen. Wenn Du die Unterschiede im Design verstehst und erkennst, wie sie dein Surfen beeinflussen, kannst du Surfboards besser bewerten und weisst welches Design am besten zu dir passt.

Silhouette des Surfboards | Template

Das ist die Silhouette oder der Verlauf der Rails / Kanten inklusive des Tails und der Nose. Das Template sollte einer weichen und fliesender Linie, die dem Design ( Länge etc.), angepasst ist, folgen. Eine länglichere verlaufende Template Line, mit sehr parallel verlaufenden Rails,  führt meist zu einem Surfboard mit geraderen, längeren und weiteren Dreheigenschaften. Rundere Templates mit mehr Kurven ergeben meist Surfboards mit kürzeren und radikaleren Dreheigenschaften.

Die Länge des Surfboards | Lenght

Die Gesamtlänge eines Surfboards errechnet man von der Spitze der Nose bis zum Tail. Die Eigenschaft von längeren Surfboards ist,  dass sie mehr Volumen haben, deswegen auch besser „schwimmen“. Mit einem längeren Surfbrett lässt sich leichter paddeln und auch eine Welle leichter und früher anpaddeln, als mit einem kürzeren Surfboard. Da sie eine längere Seitenkante (Rails) haben, gleiten längere Boards besser an und behalten ihre Geschwindigkeit besser, in den mit Weisswasser durchsetzten Bereichen einer Welle, als kürzere Surfboards. Deswegen haben längere Surfboards auch mehr Stabilität in kabbeligen und schnellen Wellen.

Kürzere Bretter hingegen sind drehfreudiger, schneller und besser/ leichter zu handeln, als längere Boards. Kürzere Bretter passen besser in die engeren kleineren Wellen. Auch sprechen sie viel schneller auf Gewichtsverlagerungen nach hinten, oder vorne an, als das längere Surfboards tun. Der große Vorteil von Boards die schneller auf Gewichtsverlagerungen ansprechen ist es,  dass sie bei steilen Drop Ins und in kleinen Wellen weniger schnell zum „pearling“ neigen. Die Beweglichkeit von kürzeren Surfboards ermöglicht es dem Surfer, durch schnelle Gewichtsverlagerungen, Geschwindigkeit zu generieren, während er durch Teile einer Welle surft, die nicht die Idealbedingungen haben.

Breite am breitesten Punkt des Surfboards | Width

Der breiteste Punkt eines Surfboard Template. Die meisten Surfboards haben eine Breite zwischen 18 1/2″ und 22″.

Ganz abhängig vom Design eines Surfboards befindet sich der breiteste Punkt „wide point“ eines Surfboards zwischen 8 Zoll vor der Mitte, bis hin zu 5 Zoll, dahinter. Der Grund für die unterschiedlichen Breiten von Surfboards ist, dass in breiteren Boards mehr EPS Schaum verarbeitet ist und breitere Surfboards somit mehr Auftrieb haben. Mit breiteren Boards paddelst Du leichter und paddelst somit auch die Wellen leichter an. Die vergrösserte Auflagefläche/Schwimmkörper nutzt die Energie der kleinerer und langsamerer Wellen besser und ist somit auch schneller als es ein schmaleres Surfboards sein würde. Die zusätzliche Geschwindigkeit verbessert auch die Steuerbarkeit des Boards, denn das Surfboard gleitet frei auf dem Wasser, anstatt in diesem halb zu versinken.

Schmalere Boards haben weniger Auflagefläche als breitere Boards, wodurch sie besser für schnelle und grössere Wellen geeignet sind. Diese Board Designs sind für Wellen mit einen Überschuss an Energie und somit steht die Kontrolle des Surfboards im vordergrun. Bei hohen Geschwindigkeiten wird es schwierig ein zu breites Board unter Kontrolle zu halten. Das Board fängt an zu schlingern, wegzugleiten und man bekommt es nicht mehr auf die Kante. Wenn die Geschwindigkeit höher wird, kann man also die Auflagefläche des Surfboards verkleinern. Surfboards die für schnellere Wellen gebaut werden, sind schmaler, damit sie trotz der hohen Geschwindigkeiten im Wasser bleiben und steuerbar bleiben. Schmale Boards werden auch von Pro Surferen bevorzugt, da sie schneller „rail to rail“ gesurft werden können.

Die Positionierung des breitesten Punktes (wide point) beeinflusst die Dreheigenschaften eines Surfbretts. Je weiter vorne der breiteste Punkt eines Surfboards ist, desto weiter werden die Bögen, die es bei einer Drehung macht. Wenn man den breitesten Punkt (wide point) nach hinten, d.h. in die Nähe, oder hinter das Zentrums des Boards setzt, macht man dessen Drehungen schneller und schärfer.

Breite der Surfboard Spitze | Nose Width

die Breite der Spitze, die „nose width“, misst man zwölf Zoll hinter der Spitze des Surfboards. Eine im Verhältnis zum Board breite Nose enthält mehr EPS Schaum und somit mehr Auftrieb. Ein Board mit einer breiten Nose lässt sich leichter paddeln und somit ist es auch einfacher eine Welle anzupaddeln. Die breitere Auflagefläche ist zusätzlich in kleinen, oder langsamen Wellen, von Vorteil. Eine breitere Nose verhindert ein einsinken wenn der Surfer sich nach vorne bewegt, oder sein Gewicht nach vorne verlagert. Eine sehr breite Nose, in Verbindung mit sehr wenig Nose Kick und / oder Concave, wird für Noserider verwendet.

Eine schmale Nose wird gerne für „guns“ bzw. „big wave boards“ verwendet, damit ablandige Winde den Surfer, beim „drop in“, nicht oben auf der Lippe der Welle halten. Teilweise wird auch die Meinung vertreten, dass das niedrigere Gewicht, bzw. Volumen der schmaleren Nose, die Wendigkeit des Surfbretts unterstützen.

Die Breite des Tails | Tail Width

12 Zoll gemessen vom Ende der/des Rails (Kante) kann man die Breite des Tails nachmessen. Generell lässt sich sagen: je breiter der Teil, desto mehr EPS Schaum enthält er und desto besser bleibt er über Wasser, also bessere Eigenschaften in punkto paddeln und auch anpaddeln der Welle. Desweiteren besseres Ansprechverhalten beim Steuern, mehr Stabilität und es wird auch mehr Geschwindigkeit in langsamen kabbeligen, kleinen Wellen generiert und in diese Teile der Welle mitgenommen. Ein breiterer Tail fühlt sich in kleinen langsamen Wellen freier, leichter und besser zu steuern an, als ein schmaler Tail. Je breiter und größer der Teil jedoch wird, desto mehr, bzw. grössere Finnen braucht man um die Kontrolle und Steuerfähigkeit zu erhalten. Also, entweder mehrere Finnen , oder größere Finnen.

Ein schmalerer Tail wird bei Surfboards für grosse und schnelle Wellen verwendet, eben da, wo es ein Überangebot an Energie gibt und mehr auf die Steuerbarkeit des Boards geachtet werden muss. Der schmale Tail macht es leichter Drehungen zu machen und fahrstabiler, bei hohen Geschwindigkeiten.

 

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